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Rückkehr ohne Gepäck

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Kann nicht immer alles glatt gehen.Ich geniesse den Tag in Lissabon, da mein Flieger erst am späten Nachmittag geht. Leider hat mein Flieger nach Madrid fast eine Stunde Verspätung. Mit einem Sprint durch den Flughafen erreiche ich zum Glück noch meinen Anschlussflug. Mein Rucksack schafft es allerings nicht 😉. Bleibt die Hoffnung, dass er in den kommenden Tagen nachkommt, denn der hat ja auch einiges zu erzählen.....

Etappe 8 Keine Lust

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Ich habe keine Lust mehr. Und da ich solch eine Wanderung nicht als sportlichen Wettkampf, sondern als persönliche Bereicherung mit wunderbaren Herausforderungen betrachte, beschließe ich meine Reise in Aljezur zu beenden. Die letzte Bratwurst vor Amerika muss noch auf mich warten :-) Ich geniesse mit Almut noch ein Frühstück und fahre dann mit dem Bus zurück nach Lissabon. Hier habe ich ein winziges Zimmer, aber mitten im Trubel der Stadt.

Etappe 7 Ein Wiedersehen

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Da es in meinem Zimmer erstmalig eine Kaffeemaschine gab, konnte ich den Tag mit einer Koffeindosis beginnen. Hier in Odeceixe hat man die Möglichkeit wieder auf den historischen Weg zu wechseln oder den Fischerpfad weiter laufen. Ich wollte wieder mehr Stille,die bekam ich auf dem Historischen Weg. Bis auf zwei Rucksäcke ein Stück vor mir war niemand zu sehen. Schliesslich kam ein Mann auf mich zu, und erzählte dass ein Stück weiter zwei ziemlich aggressive Hunde frei laufen würden. Kein gutes Gefühl. Ich schloss mich kurz dem Ehepaar an, die Wanderstöcke fest in den Händen. Aber von den Hunden war nix zu sehen. Puhhhh, Glück gehabt. Der Weg nach Aljezur zog sich dann arg in die Länge und bot am Ortseingang einen ungewöhnlichen Anblick Am Nachmittag dann Ankunft mit Wiedersehen Almut, meine ehemalige Fototrainerin und inzwischen gute Freundin aus Spanien war auch in Aljezur, wenn auch aus traurigem Anlass. Wir verbrachten einen herrlichen Nachmittag in der Strandbar und gen...

Etappe 6 - Die Aussicht genießen

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Der Tag versprach ideales Wanderwetter. Um die 20 Grad, bei wolkigem Himmel. Und so startete ich ( ohne Frühstück) an die Steilküste und wollte das Handy gar nicht mehr weg legen, angesichts der wunderschönen Perspektiven. Der Weg, ein Traum. Nur ein kurzer Abschnitt war ganz nah an der Steilküste, sonst wunderbar zu gehen. Kurz vor Ende des Weges traf ich drei Frauen. Zwei aus Bayern, eine Thüringerin hatte sich ihnen angeschlossen Sie hatten über einen Reiseveranstalter gebucht, der es mit den Kilometerangaben nicht so genau nahm. Kurz gesagt, sie waren einfach zu weit gelaufen 😀 Sie nahmen sich ein Taxi zurück, so wie ich eins nach Odeceixe nahm, da ich im Ankunftsort kein Zimmer mehr bekommen habe. ( Sehr netter Taxifahrer der mit Komplimenten nicht sparte :-) Zum Abschluss des Tages nochmal herrliche Blicke auf die Atlantikküste und ein leckeres Abendessen;-) Ach ja, das Hotel hatte ein self checkin... gewöhnungbedürftig, aber funktioniert offenbar

Etappe 5 Wunden lecken

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Das Schöne am zunehmendem Alter ist, man wird gelassener.Und da mir der gestrige Weg noch immer in den Beinen steckte und es wieder so warm werden sollte, habe ich mir heute ein Taxi gerufen und habe mich nach Almograve bringen lassen, da ich dort schon ein Zimmer gebucht hatte.Ich hatte einfach viel Zeit. Am Strand dann diese wunderbare Bar mit frisch gepresstem O- Saft. Am Nachmittag fielen dann ganze Heerscharen von Wanderern in den kleinen Ort ein. Und dann ging gar nix mehr. Der grosse Stromausfall in Spanien hat auch Portugal getroffen. Heisst kein WLAN auch keine mobilen Daten waren verfügbar, die Restaurants blieben zu und in den kleinen Läden gab's kein Brot mehr. Daher das Abendmahl etwas dürftig Aber auch das ist kein Beinbruch, also schnell schlafen und kurz vor Mitternacht bimmelt mein Handy. Power ist wieder da. Aber ich dreh mich nochmal rum .

Etappe 4 Auf dem Fischerpfad

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Höllentrip mit Aussicht, so könnte man diesen Sonntag überschreiben. Doch von vorn. Die Nacht im Hostel im Vierbettzimmer war ok, hat keine geschnarcht 😀. Allerdings musste ich feststellen, dass ich für oben schlafen im Doppelstockbett zu alt bin ;-) Das Frühstück mit Blick auf das Wasser herrlich. Acht Uhr Aufbruch. Und waren die vergangenen Tage von Einsamkeit geprägt, so war das dann ein regelrechter Massenauflauf, der sich in Bewegung setzte. Der Blick auf die Steilküste ist atemberaubend. Aber mitunter auch beängstigend, man läuft teilweise einen halben Mter neben dem Abgrund. Habe auch kein Foto machen können , da ich arg mit mir selber beschäftigt war und mir durch gutes Zureden selber Mut gemacht habe. 😀 Die Sonne schien wieder erbarmungslos und der Weg bestand nur noch aus Sand. So richtig tiefer, wie man ihn von den Ostseedünen kennt. Schatten gab es keinen. Mit Glück war eine Pinie da hinter die man sich hocken konnte. Aber da sass fast immer schon ein anderer ...

Etappe 3 Auf zum Fischerpfad

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Die Nacht war kurz. ich weiss nicht was die Einwohner von Vale Seco gefeiert haben, zumindest haben sie Ausdauer. Halb zwei war die Musik noch zu hören ( trotz schwerhörigem Ohr 😉 ) Und dann gab's heute auf dem 19 Kilomter langen Verbindungsweg zwischem dem Historischen und dem Fischerpfad eine 400% Steigerung. Habe 4 Wanderer getroffen. Irre. Und dann lagen da die wahnsinnig süssen Orangen mit der Aufforderung zuzugreifen. Hab ich mir nicht entgehen lassen. In Porto Covo dann endlich das Meer ganz nah und laut und plötzlich ganz viele Menschen. Von der Dachterasse des Hostels dann der Sonnenuntergang..... Übernachtung: Hostel Mute