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Es werden Posts vom April, 2025 angezeigt.

Etappe 6 - Die Aussicht genießen

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Der Tag versprach ideales Wanderwetter. Um die 20 Grad, bei wolkigem Himmel. Und so startete ich ( ohne Frühstück) an die Steilküste und wollte das Handy gar nicht mehr weg legen, angesichts der wunderschönen Perspektiven. Der Weg, ein Traum. Nur ein kurzer Abschnitt war ganz nah an der Steilküste, sonst wunderbar zu gehen. Kurz vor Ende des Weges traf ich drei Frauen. Zwei aus Bayern, eine Thüringerin hatte sich ihnen angeschlossen Sie hatten über einen Reiseveranstalter gebucht, der es mit den Kilometerangaben nicht so genau nahm. Kurz gesagt, sie waren einfach zu weit gelaufen 😀 Sie nahmen sich ein Taxi zurück, so wie ich eins nach Odeceixe nahm, da ich im Ankunftsort kein Zimmer mehr bekommen habe. ( Sehr netter Taxifahrer der mit Komplimenten nicht sparte :-) Zum Abschluss des Tages nochmal herrliche Blicke auf die Atlantikküste und ein leckeres Abendessen;-) Ach ja, das Hotel hatte ein self checkin... gewöhnungbedürftig, aber funktioniert offenbar

Etappe 5 Wunden lecken

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Das Schöne am zunehmendem Alter ist, man wird gelassener.Und da mir der gestrige Weg noch immer in den Beinen steckte und es wieder so warm werden sollte, habe ich mir heute ein Taxi gerufen und habe mich nach Almograve bringen lassen, da ich dort schon ein Zimmer gebucht hatte.Ich hatte einfach viel Zeit. Am Strand dann diese wunderbare Bar mit frisch gepresstem O- Saft. Am Nachmittag fielen dann ganze Heerscharen von Wanderern in den kleinen Ort ein. Und dann ging gar nix mehr. Der grosse Stromausfall in Spanien hat auch Portugal getroffen. Heisst kein WLAN auch keine mobilen Daten waren verfügbar, die Restaurants blieben zu und in den kleinen Läden gab's kein Brot mehr. Daher das Abendmahl etwas dürftig Aber auch das ist kein Beinbruch, also schnell schlafen und kurz vor Mitternacht bimmelt mein Handy. Power ist wieder da. Aber ich dreh mich nochmal rum .

Etappe 4 Auf dem Fischerpfad

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Höllentrip mit Aussicht, so könnte man diesen Sonntag überschreiben. Doch von vorn. Die Nacht im Hostel im Vierbettzimmer war ok, hat keine geschnarcht 😀. Allerdings musste ich feststellen, dass ich für oben schlafen im Doppelstockbett zu alt bin ;-) Das Frühstück mit Blick auf das Wasser herrlich. Acht Uhr Aufbruch. Und waren die vergangenen Tage von Einsamkeit geprägt, so war das dann ein regelrechter Massenauflauf, der sich in Bewegung setzte. Der Blick auf die Steilküste ist atemberaubend. Aber mitunter auch beängstigend, man läuft teilweise einen halben Mter neben dem Abgrund. Habe auch kein Foto machen können , da ich arg mit mir selber beschäftigt war und mir durch gutes Zureden selber Mut gemacht habe. 😀 Die Sonne schien wieder erbarmungslos und der Weg bestand nur noch aus Sand. So richtig tiefer, wie man ihn von den Ostseedünen kennt. Schatten gab es keinen. Mit Glück war eine Pinie da hinter die man sich hocken konnte. Aber da sass fast immer schon ein anderer ...

Etappe 3 Auf zum Fischerpfad

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Die Nacht war kurz. ich weiss nicht was die Einwohner von Vale Seco gefeiert haben, zumindest haben sie Ausdauer. Halb zwei war die Musik noch zu hören ( trotz schwerhörigem Ohr 😉 ) Und dann gab's heute auf dem 19 Kilomter langen Verbindungsweg zwischem dem Historischen und dem Fischerpfad eine 400% Steigerung. Habe 4 Wanderer getroffen. Irre. Und dann lagen da die wahnsinnig süssen Orangen mit der Aufforderung zuzugreifen. Hab ich mir nicht entgehen lassen. In Porto Covo dann endlich das Meer ganz nah und laut und plötzlich ganz viele Menschen. Von der Dachterasse des Hostels dann der Sonnenuntergang..... Übernachtung: Hostel Mute

Etappe 2 Historischer Weg

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In Ermangelung eines Restaurants in dem klitzekleinen Dorf hat der Vermieter den Kühlschrank etwas gefüllt, gegen Geld versteht sich. Die aufgewärmten Cickenburger sind nix für erlesene Gaumen, aber der Hunger treibts rein;-). Der Morgen beginnt wolkenverhangen, ideales Wanderwetter. Anfangs ohne grosse Steigungen, dann kommen aber diese fiesen kleinen Hügel und die Sonne kommt raus. Eine Schafherde ist hinter mir her, biegt aber zum Glück irgendwann ab. Die Hunde sind wenig vertrauenerweckend, waren aber zum Glück alle laut bellend hinter den Zäunen. Nach 23 Kilometern erreiche ich Cercal do Alentejo ziemlich platt. Der kleine Ort ist schön, das Restaurant ziemlich urig. Die ersten Blasen sind nun auch da, aber noch ignoriere ich sie erfolgreich. Begegnungen heute: Frösche, Kühe, Hunde, 6 Rennradfahrer und 3 Mopedfahrer. Ist also ausbaufähig:-)

Etappe 1 Historischer Weg

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Läuft super an. Ohrenschmerzen am Morgen. Pharmazia macht aber erst um neun auf. Entdecke eine Strasse weiter ein kleines Kaffee. Frühstück ist gerettet. Und die Ohren auch, denn nachdem ich die Tropfen hatte, tat nix mehr weh ( musste sie also gar nicht anwenden.) Dann gings los immer der weiss roten Markierung folgend. Blöd nur wenn die Leute von der Rota Vicentina beschließen, die Wegeführung zu ändern, weil in dem Gebiet so viele Stromleitungen gebaut werden.Noch dümmer wenn die GPX Daten von meinem Reiseführer dann nicht aktualisiert werden. Naja hab mich verlaufen und geflucht, denn die Sonne schien heute erbarmungslos. Also immer wieder Pausen gemacht und auf den 20 Kilometern wirklich keinen einzigen Menschen gesehen. Nur ein Hund der laut bellend auf mich zugerannt kam. Dem musste ich dann erstmal meine Wanderstöcke entgegen halten. Übernachtung: Vale Seco Bauernhof

Zum Ausgangspunkt

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Nach einem einfachen Frühstück im Hotel ging es zum zentralen Busplatz. Eine Stunde laufen quer durch Lissabon.Zum eingrooven sozusagen. Dann zwei Stunden Busfahrt nach Santiago do Cacem.Neben mir im Bus junge Leute mit seeehr guter und (und lauter) Laune. 😀 In dem kleinen Ort angekommen will ich gerade mein Hotel suchen, da spricht mich eine Frau an. Ob ich bei Ihr gebucht habe. Ich verneine zunächst, denke aber sofort, woher ich das so mit Bestimmtheit weiss. Also google mir dann meinen Standort des Hotels anzeigt, weiss ich sie hat Recht. Ich treffe Sie um die Ecke, wir müssen beide lachen. Am Nachmittag besuche ich die Festung oben im Ort und schlendere durch die Straßen.in einem kleinen Supermarkt versorgen ich mich für morgen früh. Am Abend habe ich so gar keine Lust mich nochmal aufzuraffen, also verdrücke ich schonmal das halbe Baguette.

Los geht's nach Lissabon

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Diesmal geht's zur Rota Vicentina. Ein Wandergebiet im Südwesten von Portugal. Es gibt den Fischerpfad an der Küste und den historischen Weg, der weiter im Inneren entlang führt. Ich werde eine Verbindung aus beiden Wegen laufen. Um es entspannt angehen zu lassen, bleibe ich eine Nacht in Lissabon. Übernachtung: Hotel do Chile