Etappe 4 Auf dem Fischerpfad

Höllentrip mit Aussicht, so könnte man diesen Sonntag überschreiben. Doch von vorn. Die Nacht im Hostel im Vierbettzimmer war ok, hat keine geschnarcht 😀. Allerdings musste ich feststellen, dass ich für oben schlafen im Doppelstockbett zu alt bin ;-) Das Frühstück mit Blick auf das Wasser herrlich.
Acht Uhr Aufbruch. Und waren die vergangenen Tage von Einsamkeit geprägt, so war das dann ein regelrechter Massenauflauf, der sich in Bewegung setzte.
Der Blick auf die Steilküste ist atemberaubend. Aber mitunter auch beängstigend, man läuft teilweise einen halben Mter neben dem Abgrund. Habe auch kein Foto machen können , da ich arg mit mir selber beschäftigt war und mir durch gutes Zureden selber Mut gemacht habe. 😀
Die Sonne schien wieder erbarmungslos und der Weg bestand nur noch aus Sand. So richtig tiefer, wie man ihn von den Ostseedünen kennt.
Schatten gab es keinen. Mit Glück war eine Pinie da hinter die man sich hocken konnte. Aber da sass fast immer schon ein anderer völlig erschöpft Wanderer. 😩 Am Ende war ich so erschöpft, dass ich mich hinter einer Bar in den Schatten setzen musst. Weiss gar nicht wie lange ich dort gesessen habe. Das waren auf jeden Fall die anstrengendsten 20 Kilometer die ich je gelaufen bin.

Kommentare

  1. Oh je,obwohl die Steilküste herrlich ist, aber das muss ja wahnsinnig anstrengend sein,liebe grit.ich drück die Daumen,dass es ein bisschen besser wird.

    AntwortenLöschen
  2. Erhol dich erstmal, dann steh auf und geh weiter. Halt gut durch.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zum Ausgangspunkt

Los geht's nach Lissabon